Erasmus+ 2016 – 2018 an der Tilemannschule: „La classe en action!“

September 2017 – November 2017:
Vorbereitung des dritten Projekttreffens

Das dritte Begegnungstreffen steht ganz unter dem Motto „Gamification“, dem Verbinden von spielerischen Elementen und Lernen. Auch im Vorfeld liegt der Schwerpunkt auf den Interessen der Schüler, die unter anderem zu aktueller deutscher Musik und einer für sie interessanten Persönlichkeit recherchieren müssen. Außerdem bereiten sie einen Deutschkurs für ihre europäischen Partner vor.

12.Mai – 18.Mai 2017:
Zweites Projekttreffen am ITET Luigi Sturzo in Bagheria / Sizilien
La diversité est une richesse / la classe inversée (« flipped classroom »)

Mit der zweiten Begegnungsfahrt wartet die erste Flugreise auf unsere Teilnehmer. 6 Tage lang italienisches Familien- und Schulleben kennenlernen, ohne auch nur ein Wort Italienisch sprechen zu können – die drei Tilemannschülerinnen Jennifer Maage, Alexandra Pertsch und Kristina Schitz lassen sich auf dieses kleine Abenteuer ein und fliegen, begleitet von Stefanie Reitz und Carmen Rosenstiel-Stahl, vom 7. – 13.Mai 2017 nach Bagheria an der nördlichen Küste Siziliens. Die Projektgruppe verbringt eine knappe Woche am ITET Don Luigi Sturzo, wo sie nicht nur die italienischen Gastgeber, sondern auch insgesamt 12 weitere Schüler aus Belgien, Portugal und Finnland kennenlernen können. Passend zum Projektthema „La diversité est une richesse“ - Diversität als Bereicherung – setzen die Teilnehmer sich nicht nur mit der Gastronomie der Partnerländer auseinander, vor allem die Vielfalt der sizilianischen Landschaft und Kultur hinterlassen einen großen Eindruck. Neben der Erkundung von Solunto steht auch das Treffen mit einem sizilianischen Cantastorie auf dem Programm, der den Schülern zum Ausklang eines Tagesausflugs einige landestypische Legenden mit seiner Gitarre vorträgt. Auch Palermo darf als Ausflugsziel natürlich nicht fehlen: Vor allem der Palais des Normans und das imposante Teatro Massimo beeindrucken unsere Schüler. Während der Projektarbeit beschäftigen die gemischten europäischen Kleingruppen sich nicht nur mit der Verarbeitung der zahlreichen Eindrücke in Foto- und Videoreportagen sowie in einem Quiz, sie erstellen darüber hinaus ein professionelles Tutorial zu den fünf Sprachen des gemeinsamen Erasmus + Projekts. Außerdem stellen sie einen tollen Abschlussabend auf die Beine, an dem gemeinsam gesungen, getanzt und natürlich auch typisch sizilianisch gegessen wurde. Dank viel italienischer Lebensfreude verbringt die Projektgruppe einen ausgelassenen Abend mit ihren sizilianischen Gastfamilien.


Februar 2017 – Mai 2017:
Vorbereitung des zweiten Projekttreffens

Bereits im Vorfeld können die Schüler erste Experimente mit dem methodischen Schwerpunkt der Projektbegegnung in Bagheria versuchen: über die Herangehensweise der Classe inversée (= Flipped Classroom) erstellen sie eine Präsentation zu einer belgischen Sehenswürdigkeit sowie einen Fragebogen zum Brandenburger Tor. Außerdem stellen sie eine Übersicht zu deutscher Gastronomie zusammen.

5. Februar – 11.Februar 2017:
Erstes Projekttreffen am Sint-Janscollege in Poperinge / Belgien
„La fuite – autrefois et aujourd’hui“ / Arbeit mit dem digitalen Whiteboard

Nach einer etwas abenteuerlichen Anreise mit dem Zug kommen unsere vier Schüler Martin Fachinger, Linh Vu, Matteo Ruffer und Tobias Schwarm und ihre beiden Begleitlehrer Stefanie Reitz und Boris Linn gegen Sonntagabend in Poperinge im belgischen Flandern an. Gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus Sizilien, Portugal, Finnland und natürlich Belgien werden sie in den kommenden Tagen am Sint-Janscollege am Projekt „Flucht – damals und heute“ arbeiten.
Auf dem Programm stehen Besuche des Museums „In Flanders Fields“ in Ypern sowie französischer, britischer Kriegsdenkmäler und der deutschen Kriegsgräberstätte in Langemark. Auch am traditionellen „Last Post“ in Ypern nehmen sie teil. Aktuelle Flüchtlingsschickale sind ebenfalls Teil des Projekts: In einer Auffangstation für Asylbewerber in Poelkapelle bekommen die Jugendlichen beim gemeinsamen Kochen und Basteln einen Einblick in den Alltag der Bewohner.
Nach der Auseinandersetzung mit der Kriegs- und Fluchtthematik der Vergangenheit ist es umso so wichtiger, den verbindenden europäischen Gedanken von heute in den Blick zu nehmen. Methodisch beschäftigen sie sich mit dem Einsatz interaktiver Whiteboards im Unterricht. Per Videokonferenz tauschen sie sich dazu mit der Expertin Shona Whyte an der Universität in Nizza aus. Während der anschließenden Projektarbeit erstellen die Schüler in europäischen Kleingruppen Präsentationen, ein Quiz und kurze Foto- und Videoreportagen. Für ihre Videoreportage haben sich die deutschen Teilnehmer extra vorab in einem Workshop bei der Fotografin Alea Horst fortgebildet.
Mit viel belgischer Herzlichkeit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit bei einem europäischen Abschlussabend mit italienischen und finnischen Tänzen, deutscher und portugiesischer Musik gefeiert


Oktober 2016 – Februar 2017:
Vorbereitung des ersten Projekttreffens

Bevor die Schüler mit der eigentlichen Arbeit für das Projekttreffen beginnen können, erfolgt eine längere Einarbeitungsphase in die Plattform eTwinning und unseren virtuellen Klassenraum, den TwinSpace. Über Padlets können die teilnehmenden Schüler sich vorstellen und so auch bereits ein wenig über ihre künftigen Partner erfahren. Außerdem muss ein Logo für das Projekt entworfen werden, über das die Schüler aller teilnehmenden Länder abstimmen. Schließlich erstellen die teilnehmenden Schüler Präsentationen zu Limburg und den Freizeitaktivitäten für Jugendliche sowie zum Schulleben an der Tilemannschule.

28.September – 1.Oktober 2016:
Koordinationstreffen an der Tilemannschule – das Projekt beginnt

Nach der Bewilligung im Juli 2016 unseres durch die EU geförderten Erasmus+ Projekts mit dem Titel „La classe en action! Pratiques innovantes dans les classes de langues“ fällt im September der offizielle Startschuss. Die Koordinatorinnen der fünf Partnerschulen treffen sich an der Tilemannschule in Limburg, um gemeinsam eine Struktur für die fünf Projektbegegnungen auszuarbeiten, die jeweils ein inhaltliches Thema für die gemeinsame Projektarbeit der Schüler sowie eine innovative Methode für die teilnehmenden Lehrer im Fokus haben. An jeder Fahrt nehmen je vier Schüler und zwei Lehrkräfte teil. Zwischen den Begegnungen an den jeweiligen Partnerschulen arbeiten die Schüler an Aufgaben, deren Ergebnisse sie zu Beginn der Projektfahrten ihren europäischen Partnern vorstellen.