Tile-Ruderer mit Ersatzfrau auf den 5. Platz im Ruderfinale „Jugend trainiert für Qlympia“

Das diesjährige Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ fand vom 17. bis zum 21. September in Berlin statt. Die Tilemannschule konnte mit dem WK 2 Jungen-Doppelvierer mit Steuermann (Jahrgang 2000-2002) eine starke Mannschaft entsenden. Falk Hantl, Florian Bendel, Mark Hinrichs, Max Krause und Steuermann Moritz Krause hatten sich bereits beim Ruder-Landesentscheid Anfang Juli in Kassel mit einem souveränen Sieg qualifiziert und gingen für das Land Hessen an den Start.
Der Delegationsleiter der Mannschaften, Helmut Simshäuser, und Staatssekretär Dr. Manuel Lösel begrüßten die Ruderer der Tilemannschule zusammen mit den anderen hessischen Teilnehmern am Sonntag in der Hessischen Landesvertretung.
Die erfahrene Mannschaft startete nicht ideal in den Wettbewerb. Nach einem verpatzten Start im Vorlauf mussten sich die jungen Ruderer mit dem zweiten Platz hinter dem späteren Bundessieger von der Sportschule Dresden begnügen und nachmittags im Hoffnungslauf erneut an den Start gehen. Dort sicherten sie sich mit dem 2. Platz den Einzug ins Finale, so nahmen sie das Podium für das Rennen am nächsten Tag in Visier. Zu schlagen waren die Topfavoriten der Flatow-Oberschule in Berlin und die Ruderer der Sportschule Dresden.
Am Finaltag wurden die Hoffnungen jedoch gedämpft. Einzelne Ruderer waren gesundheitlich geschwächt, der Schlagmann Max Krause konnte nicht antreten. Er wurde durch den Steuermann Moritz Krause ersetzt und Katharina Schönfelder, Steuerfrau der Elly-Heuss- Schule Wiesbaden, übernahm das Steuern, so hielten die Hessen zusammen. Trotz dieser ungünstigen Ausgangslage, gingen die Limburger hochmotiviert auf Wasser. Aber die Mannschaft konnte den anderen Booten in der veränderten Bootsbesatzung am Start nicht folgen. Auf der Strecke von 1000m steigerte sich die Mannschaft jedoch, konnte sich durch gezielte Spurts auf den 5 Platz vorarbeiten und diesen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und gute Technik bis ins Ziel verteidigen. Im Ziel freute sich die Mannschaft, dass sie die Gegner aus Nordrhein-Westfalen trotz der ungünstigen Umstände hatten hinter sich lassen können und auch Betreuerin Anja Risse zeigte sich über diese rudertechnische Improvisation sehr erfreut: „So gut wie wir ist keine Mannschaft mit Steuermann an den Skulls gerudert.“
Zum Abschluss nahmen die Tilemänner an der Abschlussveranstaltung mit Siegerehrungen für alle Sportarten in der gut gefüllten Max –Schmeling-Halle teil. Das Entzünden des Olympischen Feuers und das Singen der Nationalhymne bildeten dort einen der Höhepunkte und ließen olympische Gefühle aufkommen.