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Empathisch, kreativ und klare Werte – Melanie Müller-Schlaudt gewinnt Deutschen Lehrkräftepreis

Am 31.03.2025 erhielt unsere Lehrerin Melanie Müller-Schlaudt in Berlin eine ganz besondere – wohl einmalige Auszeichnung in der beruflichen Laufbahn: Der Deutsche Lehrkräftepreis, welcher jährlich verliehen wird, basiert auf Nominierungen der Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge, welche in Eigeninitiative Lehrkräfte für diese Auszeichnung vorschlagen können. Es sollen jene Lehrkräfte Anerkennung finden, die in besonderem Maße für Haltung und Werte stehen, innovative Unterrichtsideen umsetzen, Begeisterung wecken und Fähigkeiten individuell fördern. All dies hat Frau Müller-Schlaudt all die Jahre geschafft und Schülergenerationen positiv geprägt:
„Ich habe mich bei Ihnen immer sicher und gesehen und verstanden und insgesamt einfach gut aufgehoben gefühlt.“
„Als Lehrerin war sie nicht nur offen und herzlich im Umgang mit uns, sondern viel mehr wie ein Kompass, der uns eine Richtung gegeben hat.”
So hebt auch die Jury hervor, dass es Frau Müller-Schlaudt sehr gut gelingt, mit fachlicher Kompetenz Interesse und Neugier am Fach zu wecken und gleichzeitig als Vorbild und konsequenter Wertevermittler aufzutreten.
In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ bekam die Lehrkraft der Tilemannschule als eine von zehn Preisträgerinnen und Preisträgern deutschlandweit die Auszeichnung.


Diese Nachricht verbreitete sich am Montag in der Schule wie ein Lauffeuer. „Um eine solch außergewöhnliche Auszeichnung zu erhalten, müssen mindestens zwei Dinge erfüllt sein: Erstens braucht es eine Lehrkraft, die sich mit pädagogischer wie fachlicher Exzellenz in besonderem Maße für ihre Schülerinnen und Schüler engagiert. Zweitens – und das sehe ich als großes Kompliment für die Tilemannschule – bedarf es einer Schulkultur, in der gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung einen besonderen Stellenwert haben und einen fruchtbaren Boden für herausragende pädagogische Leistungen und erfolgreiches gemeinsames Lernen bieten. Damit darf ich nicht nur Frau Müller-Schlaudt zu ihrer gleichermaßen verdienten wie beeindruckenden persönlichen Auszeichnung herzlich gratulieren, sondern auch der gesamten Schulgemeinschaft dafür danken, dass solche Erfolge an der Tilemannschule möglich sind. Das Studienseminar Wiesbaden beglückwünsche ich dazu, mit Frau Müller-Schlaudt eine Ausbilderin in seinen Reihen zu haben, deren pädagogische Qualitäten unmittelbar der Ausbildung neuer Lehrkräfte zugutekommen.“, berichtet Dr. Holger Fröhlich als Schulleiter der Tilemannschule stolz.
Auch Michael Scholz als Leitender Regierungsdirektor des zuständigen Staatlichen Schulamtes gratuliert anerkennend: „Es ist beeindruckend, wie vielfältig und erfolgreich sich Frau Müller-Schlaudt für die Schülerinnen und Schüler der Tilemannschule, aber auch für die sich noch in Ausbildung befindlichen Lehrkräfte einsetzt. Ich bin sehr froh, dass durch den Deutschen Lehrkräftepreis ein solches herausragendes Engagement adäquat gewürdigt wird und danke Frau Müller-Schlaudt herzlich für ihre großartige Arbeit in Schule und Studienseminar.“

Fotos: MUS

Weitere Informationen auch unter:
fr.de – Lehrerinnen aus Hessen bei Bundeswettbewerb ausgezeichnet
lehrkraeftepreis.de – Melanie Müller-Schlaudt 2024
kultus.hessen.de – Hessische Lehrkräfte beim deutschen Lehrkräftepreis 2024 ausgezeichnet

Podiumskonzert am 01.04.2025

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie zu unserem traditionellen Musikabend in die Aula einladen. Schülerinnen und Schüler der Tilemannschule haben musikalische Leckerbissen vorbereitet, die sie Ihnen präsentieren wollen […]

Spendenübergabe des Limburger Städtepartnerschaftsvereins

Ein weiterer Schritt für das Projekt „Schule in Afrika“

Der Limburger Städtepartnerschaftsverein hat kürzlich eine großzügige Spende an die Tilemannschule Limburg übergeben, die ein weiteres Kapitel des erfolgreichen Projekts „Schule in Afrika“ schreibt. Nach dem großen Spendenlauf im vergangenen Schuljahr und zahlreichen Aktionen der Schülervertretung und einzelner Klassen kommt das Projekt unter Federführung des Schulsprechers Inan Inci mit seinem Team mit dieser Spende dem Ziel, den Bau einer neuen Schule in Afrika zu realisieren, einen großen Schritt näher. Die Schulgemeinde dankt dem Städtepartnerschaftsverein für seine großzügige Unterstützung.

Foto v.l.n.r.:
Jürgen Herkert (Vertreter der Stiftung), Helmut Schneider (Vorsitzender Kuratorium Verein für Städtepartnerschaften Limburg e.V.), Inan Inci (Schulsprecher), Dr. Holger Fröhlich (Schulleiter), Romy Seifried und Balduin Eisenbach (beide Mitglieder der Schülervertretung)

Klasse 7g4 erfolgreich beim französischen Teamwettbewerb

Am 22. Januar 2025 hat die Klasse 7g4 beim Internet-Teamwettbewerb Langue et Cultures den 3.Platz erzielt. Dieser Wettbewerb wurde anlässlich des 40. Jahrestages des Élysée-Vertrags im Jahre 2003 ins Leben gerufen und findet im Rahmen des Deutsch-Französischen Tages jährlich bundesweit statt.

Thematisch stehen bei dem Wettbewerb Frankreich, die Frankophonie und Europa im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler haben in Gruppenarbeit vielfältige kulturelle Fragen aus den Themenbereichen Film, Musik, Stars, Sport und Geschichte beantwortet. Bei der spannenden Entdeckungsreise hat die Klasse viel Teamgeist und Engagement gezeigt und einen hervorragenden 3.Platz in Hessen belegt.

Text: T. Raab

Foto: C. Menche

RB 45 Gießen – Limburg(Lahn)

Der Halt Runkel entfällt vom 24.03. bis voraussichtlich 06.04.2025.

Sehr geehrte Reisende,
bei den ab dem 24.03.2025 durchgehend verkehrenden Zügen zwischen Gießen und Limburg entfällt aufgrund verbleibender Restarbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik vom 24.03. bis voraussichtlich 06.04.2025 der Halt in Runkel. Reisende von und nach Runkel werden gebeten, den Schienenersatzverkehr mit Bussen von Villmar nach Runkel bzw. von Runkel nach Kerkerbach zu nutzen. Von dort erhalten Reisende Anschluss von und nach Gießen bzw. Limburg. In den Bussen ist leider keine Fahrradmitnahme möglich. Die Ersatzhaltestellen des Schienenersatzverkehrs befinden sich nicht an allen Stationen in unmittelbarer Bahnsteignähe; bitte beachten Sie die Wegeleitungen an den Bahnsteigen und auf www.hlb-online.de. Der geänderte Fahrplan kann in der DB-Reiseauskunft (DB Navigator, www.bahn.de, DB-Reisezentren etc.) sowie beim RMV (RMV-App, www.rmv.de, RMV-Servicetelefon 069-24 24 80 24) abgerufen werden.
Wir danken für Ihr Verständnis,
Ihre Hessische Landesbahn

Motivationsplakate für die schriftlichen Abiturprüfungen

In Zusammenarbeit mit der Durchführung der schriftlichen Abiturprüfungen hat sich der Brauch entwickelt, zur moralischen Unterstützung der Prüflinge entsprechend gestaltete Motivationsplakate vor dem Schulgebäude anzubringen.

Bitte beachten Sie dazu folgende Rahmenbedingungen:

  • Die inhaltliche Gestaltung muss mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule sowie unseren allgemeinen Werten in Einklang stehen.
  • Durch die Anbringung der Plakate auf dem Schulgelände darf es nicht zu Sachbeschädigungen kommen.
  • Das Plakatieren von Gebäudefassaden und Fensterflächen ist grundsätzlich verboten.
  • Von der Plakatierung darf kein Gefahrenpotenzial ausgeben (z.B. Schnüre zur Befestigung in Halshöhe, Gefahr durch herabfallende Teile…). Fluchtwege dürfen nicht beeinträchtigt werden.
  • Die Größe der Plakate soll DIN-A 1 nicht überschreiten (ca. 0,5 qm). Wesentlich größere Plakate werden entfernt.
  • Die Anbringung erfolgt an den ab dem 22.04.2025 bereitgestellten Bauzäunen und Leinen.

Zeitfenster:

  • Die Plakate dürfen angebracht werden ab Dienstag, d. 22.04.2025, 14 Uhr.
  • Bitte sorgen Sie für die rückstandslose Entfernung bis zum Freitag, d. 16.05.2025. Danach werden die Plakate von den Schulhausverwaltern beseitigt.

Theaterprojekt 2025 mit dem Verein Weilburg erinnert e.V. zu den T4-Krankenmorden in Hadamar

Hadamar. Stille. Das Publikum im voll besetzten Festsaal der Vitos-Klinik hält den Atem an. Schülerinnen und Schüler der Tilemannschule Limburg stehen auf der Bühne, ihre Gesichter von der Last der Geschichte gezeichnet. „Unwertes Leben“ – diese grausame Zuschreibung der Nationalsozialisten an Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen wird in diesem Moment greifbar.

Das theaterpädagogische Projekt „Letzte Reise nach Hadamar“, eine Kooperation des Vereins Weilburg erinnert e.V. und der Tilemannschule Limburg, hat sich mit den NS-Krankenmorden auseinandergesetzt. Vom 3. bis 7. Februar 2025 erarbeiteten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 unter der professionellen Leitung der Schauspieler Crischa Ohler und Sjef van der Linden vom Theater mini-art e.V. eine bewegende Inszenierung. Dabei standen die Biografien der Opfer im Mittelpunkt. Die Jugendlichen schrieben eigene Texte, entwickelten Dialoge und ließen die stummen Stimmen der Vergangenheit auf eindrucksvolle Weise wieder erklingen.

Schon der Beginn der Aufführung war eindringlich: Die Darsteller betraten die Bühne langsam, fast zögerlich. Einzelne Stimmen erhoben sich: Zeugnisse von Hoffnung, Angst und Ohnmacht. Szenen folgten, die sich tief ins Gedächtnis brannten. Ein verzweifelter Dialog zwischen einer Schwester, die nach ihrem Angehörigen fragt, und einem Soldaten, der sie kalt abweist. Die Ankunft der grauen Busse, die das Unausweichliche bedeuten. Monologe von Opfern, die ihre letzten Gedanken und Ängste mit dem Publikum teilten. Eine Choreografie, in der sich Körper ineinander verknäuelten, gefangen in der Unmenschlichkeit eines Systems, das über Leben und Tod entschied.

Besonders erschütternd war die Darstellung der Reaktionen der damaligen Bevölkerung: Gleichgültigkeit, Angst, Mitläufertum. „Ich kann nichts tun“ – dieser Satz fiel mehrfach und spiegelte die Ohnmacht vieler Menschen wider.

Eine Schülerin schilderte nach der Aufführung ihre Eindrücke: „Ich habe mich gefragt, was ich damals getan hätte. Es war bedrückend, sich vorzustellen, wie viele Menschen einfach weggeschaut haben.“ Ihr Mitschüler ergänzt: „Es war uns wichtig, nicht nur die Opfer zu zeigen, sondern auch die Täter – und die, die tatenlos blieben.“

Im letzten Teil der Aufführung wurde der Bogen zur Gegenwart geschlagen. Die Schülerinnen und Schüler stellten eindringlich dar, dass Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass auch heute noch existieren – sei es in Schulen, im Internet oder im gesellschaftlichen Leben. „Wir wollten zeigen, dass es nicht nur um Geschichte geht, sondern um das Hier und Jetzt“, erklärte eine Teilnehmerin nach der Vorstellung.

Die Intensität der Darstellung ließ niemanden unberührt. Die Mimik, die Körpersprache, das fast schmerzhafte Schweigen in manchen Szenen – all das trug zur Wirkung bei. Besonders eindringlich blieb eine Szene in Erinnerung, in der eine Gruppe Jugendlicher die Sätze wiederholte: „Das geht mich nichts an. Ich kann nichts tun.“ Eine andere Darstellerin schrie schließlich auf: „Doch, du kannst!“ – ein Moment, der das Publikum tief bewegte.

Am Ende der Vorstellung war es für einen Moment vollkommen still, bevor tosender Applaus einsetzte. Einige Zuschauer hatten Tränen in den Augen.

Mit „Letzte Reise nach Hadamar“ ist ein außergewöhnliches Projekt gelungen, das berührt, aufrüttelt und Verantwortung für die Erinnerungskultur übernimmt.

Das Projekt wurde durch die Zukunft bilden Stiftung von Andrea & Markus Eisel sowie die Deutsche Postcode Lotterie gefördert.

Textquelle: Weilburg erinnert e.V., aberufen unter

Fotos: Peryton Film

Unterricht der besonderen Art- ein Wiederbelebungskurs in den 7. Klassen

Im Februar fand an der Tilemannschule eine besondere Veranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen statt: In Kooperation mit Dr. Daniel Bock, dem Sektionsleiter der Internistischen Intensivstation des St. Vincenzkrankenhaus Limburg und Martina Fredl, unterstützt von den engagierten Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern, absolvierten die 7. Klassen einen Wiederbelebungskurs an 12 schuleigenen Reanimationspuppen.

Die Unterweisung begann mit einer Einführung in die Grundlagen der Wiederbelebung, wobei die Schülerinnen und Schüler den Fragen nachgingen, wie man den Pulsschlag ermitteln kann, wie lange es dauert, bis der Rettungswagen an Ort und Stelle ist und wie man Menschen mit einem Kreislaufstillstand unterstützen kann. Sie lernten die Bedeutung der Herzdruckmassage und der Mund-zu-Mund-Beatmung durch Herrn Dr. Bock und das praktische Vorführen und Anleiten der „Schulsanis“ kennen und konnten anschließend in kleinen Gruppen an 12 schuleigenen Übungspuppen mit Hilfe des Rhythmus von „Atemlos“ oder „Staying alive“ diese üben. Auch die korrekte Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) sowie die stabile Seitenlage wurden geprobt.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten ein großes Interesse und Begeisterung für den Kurs. Viele von ihnen äußerten, dass sie sich nun sicherer fühlen, im Notfall helfen zu können. Auch das positive Feedback der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, welche die Übungen begleiteten und wertvolle Tipps gaben, trug zur motivierenden Atmosphäre bei.

Dr. Bock betonte die Bedeutung solcher Kurse und lobte das Engagement der Teilnehmenden: „Es ist wichtig, dass junge Menschen frühzeitig lernen, wie sie in Notfallsituationen richtig handeln können. Jeder kann ein Leben retten. Ich bin beeindruckt von dem Enthusiasmus und der Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler.“

Die Veranstaltung endete mit einer gemeinsamen Besprechung, bei der die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst wurden. Die Tilemannschule wird diesen Kurs regelmäßig anbieten, um die Erste-Hilfe-Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler weiter zu vertiefen und das Bewusstsein für die Wichtigkeit dieser Maßnahmen zu stärken.

Bericht: Martina Fredl

Fotos: Martina Fredl, Carina Menche

Rückblick: Theaterpädagogisches Projekt in Hadamar

In der Gedenkstätte Hadamar – einem Ort, an welchem vor Jahrzehnten Grausames geschah – erinnerten unsere Schülerinnen und Schüler in einem theaterpädagogischen Projekt an die unvorstellbar brutalen Morde durch die Nationalsozialisten. Das Projekt wurde ermöglicht durch den Verein „Weilburg erinnert“.
Die Bilder geben Einblick in die Projektwoche, in welcher die Jugendlichen mit viel Fleiß, Ernst und Ideen unter fachlicher Anleitung des Theaters Mini-Art eine eigene Aufführung in Form von selbst verfassten Dialogen und Monologen planten und einübten.

Fotos: Peryton Film

Die Tilemannschule hat gewählt

Ergebnisse der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2025
649 wahlberechtigte Schülerinnen und Schüler haben ihre Stimme der Demokratie gegeben.
Die Wahlbeteiligung war entsprechend der Motivation aller Beteiligten sehr hoch: 84,75 %

Die meisten Erststimmen erhielt Klaus-Peter Willsch (CDU).
Die Verteilung der Zweitstimmen sind in zwei Graphiken und einer Tabelle dargestellt.

ParteiAnzahl StimmenAnteil in %
SPD7213,1%
CDU11520,9%
Grüne7413,5%
FDP315,6%
AfD509,1%
DIE LINKE11320,5%
FREIE WÄHLER30,5%
Tierschutzpartei152,7%
Die PARTEI91,6%
Volt224,0%
PdH20,4%
MLPD40,7%
BÜNDNIS DEUTSCHLAND20,4%
BSW295,3%
ungültig91,6%
 550100%

Einen Gewinner haben wir schon ermittelt: DIE DEMOKRATIE !
Danke an alle, die sich engagiert haben!